Seit 1866 ist das Haus in der „Neuen Welt“ Nummer 1 ein Ort der Gastlichkeit. 1980 hatte in Klaus Spiecker bereits die vierte Generation die Regie im schieferverkleideten Haus in Nächstebreck übernommen. Und mit Sohn Christopher, der nach seiner Ausbildung und verschiedenen Zwischenstationen 2015 in der „Neuen Welt“ seinen Anker warf, ist das Fortführen der Familientradition an diesem Standort auch in der fünften Generation gesichert. Vielleicht ist es diese Kontinuität, dieses Traditionsbewusstsein, gepaart mit viel Neuem, was das Besondere ausmacht. Ein Lob, das viele zufriedene Gäste auch in Internetbewertungen und sozialen Medien offen und begeistert kundtun.
In der „Neuen Welt“ bekennt man sich natürlich zur bergischen Heimat mit bergischer Blutwurstpfanne oder rheinischem Sauerbraten aber auch zur internationalen Küche, die handwerklich gekonnt und mit hochwertigen Zutaten daherkommt.
So finden sich auf der (Vorspeisen-)Karte neben der „Rinderkraftbrühe mit Specksemmelknödel“ zum Beispiel „Pralinen vom Ziegenfrischkäse mit gerösteten Mandeln, süß saurem Kürbis und Birnensenf“ oder „Bandnudeln mit schwarzem Trüffel“. Denn was wäre die gute einheimische Küche ohne die Spezialitäten anderer Länder. Argentinisches Rumpsteak, irischer Ochse, Wiener Schnitzel, Riesengarnelen mit mediterranem Gemüse – die Küche der „Neuen Welt“ lädt ein zu einer kulinarischen Rundreise. Neben fangfrischem Fisch kommt hier auf den Tisch, was die Saison bietet. Im Traditionsrestaurant gibt es die Spargelzeit im Frühsommer, die Zeit für Pfifferlinge, für Matjesheringe, Muscheln und Wild. Weihnachten kommt die Gans in den Ofen.
Bewährtes zu erhalten und mit Neuem geschickt zu bereichern, bestimmt die Philosophie des Hauses, zu dem neben dem Restaurant auch zehn Hotelzimmer und eine Ferienwohnung gehören. Mit diesem Konzept ist der Traditionsstandort auch nach 150 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder die „Neue Welt“.
www.hotel-neue-welt.de